Warme Kellerluft für die Warmwasserbereitung nutzen
Alternative Energiequellen gibt es zu Hauf. Warum nicht die Kellerluft für die Warmwasserbereitung nutzen? Wie? Mit einer Luftwärmepumpe. Diese saugt die Umgebungsluft an und entzieht ihr die Wärme. Da herkömmliche Luftwärmepumpen auf Außenluft angewiesen sind, weil ihr wärmequellenseitiger Volumenstrom für die vorhandene Kellerluft zu groß ist. Stiebel Eltron hat für diese Bedürfnisse nun eine Luftwärmepumpe, sie nennen sie Warmwasser-Wärmepumpe, die nur einen wärmequellseitigen Volumenstrom von 550 m³/h aufweist, die WWK 300 im Sortiment.
Förderung von Tiefenbohrungen durch Ochsner
Wer sich eine Erdwärmepumpe zulegt muss sich überlegen ob er ein Flächenabsorber oder die Tiefenbohrung einsetzt. Der Flächenabsorber benötigt Platz in der Fläche der oftmals nicht zur Verfügung steht. Wer sich bis zum 30. September für eine Wärmepumpe mit Erdsonden von Ochsner entscheidet, bekommt für die notwendigen Tiefenbohrungen eine Förderung von 550,00 Euro.
>> weitere Informationen zur OCHSNER Bohr-Förderung
Produktionstechniken für die Photovoltaik
Die Photovoltaik wird durch die ergeizigen Klimaschutzsziele der Bundesregierung in den nächsten Jahren weiter stark an Bedeutung gewinnen. Da ist es doch interessant zu wissen wie Solaranlagen und ihre Komponenten gefertigt werden. Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) hat nun ein Themenheft herausgebracht welches sich mit den “Produktionstechnologien für die Solarenergie” beschäftigt. Um die hohe Nachfrage nach Solarmodulen in den nächsten Jahren befriedigen zu könnnen und weil die Stromeinspeisevergütungen des EEG in den nächsten Jahren weiter gesenkt werden ist es notwendig die Poduktion von Solarzellen und deren Wirkungsgrad zu erhöhen. Das Themenheft “Produktionstechnologien für die Solarenergie” beleutet unter anderem die Produktionstechnologien für:
- solarthermische Kollektoranlagen,
- systemtechnischer Komponenten für solare Energien,
- Dünnschicht-Photovoltaik und für
- die Silizium-Photovoltaik.
Das Themenheft kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)
Die Energiepriese steigen und der Klimawandel schreitet unaufhörlich voran. Um den Klimawandel zu verlangsamen, stoppen wird man ihn nicht mehr können, bedarf es einer radikalen Umkehr bei der Energieerzeugung. Der Hauptfeind Nummer 1 des Klimawandels sind die CO2-Emissionen die durch fossile Brennstoffe wie Öl und Gas verursacht werden. Erneuerbare Energien stellen hier die einzige Alternative dar. Doch es reicht nicht die die erneuerbaren Energien nur in Deutschland auszubauen. Der Klimawandel schert sich nicht um Landesgrenzen. Bisher fehlt eine internationale Organisation die sich dieser Aufgabe annimmt.
Nun beabsichtigt die Bundesregierung zusammen mit anderen Staaten eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien kurz IRENA zu gründen. IRENA soll Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau von erneuerbaren Energien beraten und unterstützen. In einem Workshop der vom 30. Juni - 01. Juli 2008 in Berlin stattfand einigten sich rund 40 Länder auf die grundsätzlichen Strukturen der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien. Auch die Schwerpunkte mit der sich IRENA befassen soll sind schon klar. Das wird Kompetenzaufbau, Politikberatung und Technologietransfer sein. Im Herbst will man sich zu einer abschliessenden Vorbereitungskonferenz für IRENA treffen und Anfang 2009 den Statuten feierlich zustimmen und damit die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien gründen.
Neues Wärmegesetz gut für die Wärmepumpe
Nach Ansicht des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. ist das neue Wärmegesetz (EEWärmeG) gut für die Wärmepumpenbranche. Auf haustechnikdialog.de ist zu lesen, dass der Vorstandsvorsitzende des BWP (Bundesverband Wärmepumpe e.V.), Paul Waning folgendes dazu sagt:
Mit den neuen Wärmegesetz wird sich die Wärmepumpe im Neubausektor einen festen Platz als eines der innovativsten, kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Heizungssysteme sichern.
Es wird damit gerechnet das die Wärmepumpe für den Neubau durch das neue Gesetz im nächsten Jahr weiter an Bedeutung gewinnen wird. Damit wird sich vielleicht auch die bisher wenig bekannte Wärmepumpentechnik endgültig durchsetzen. Aber es gab auch Kritik am neuen Wärmegesetz seitens des BWP. So wird beklagt das das neue Wärmegesetz die verschiedenen Technologien ungleich behandelt. So ist z.B. nur für die Wärmepumpe ein Wärmemengenzähler vorgesehen. Der BWP sieht darin aber auch eine Chance für die Wärmepumpenbranche und rechnet damit das diese die Ungleichbehandlung zu ihrem Vorteil nutzen wird. Weiterhin sieht der BWP einen Nachteil darin, dass der bisherige Gebäudebestand nicht durch das neue Wärmegesetz berücksichtigt wird, denn gerade hier liegt der hohe Wärmebedarf. Neubauten dagegen werden von vorn herein energieeffizient gebaut. Daher fordert der Geschäfgtsführer des BWP, Karl-Heinz Stawiarski:
Hier gilt es durch ganzheitliche Konzepte den Energiebedarf zu reduzieren.
Gerade bei der Gebäudesanierung hat sich die Wärmepumpe als bewertes System bewiesen.
