Darauf ist bei der Umschuldung einer Immobilienfinanzierung zu achten
geschrieben am 13. Februar 2012; Autor: admin
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Eine Umschuldung der Immobilienfinanzierung kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden.Lesen Sie nachfolgend worauf Sie achten müssen.
Zumeist ist der Grund aber das Ende der Zinsfestschreibung, der aktuell bestehenden Finanzierung. Normalerweise wird in diesem Fall das bisher finanzierende Institut ein neues Zinsangebot unterbreiten um die Anschlussfinanzierung direkt auch weiterhin im Hause zu behalten. Die Anstrengungen was die Zins Angebote anbelangt, halten sich bei vielen Banken allerdings in äußerst engen Grenzen. Der hauptsächliche Grund für diese etwas unprofessionelle Verhaltensweise dürfte darin zu sehen sein, dass die Banken sich ihrer Kunden zu sicher wähnen oder glauben, dass ihre Bestandskunden ohnehin bei der (Zins-)Stange bleiben werden. Diesem Trugschluss sitzen viele Banken erstaunlicherweise nach wie vor auf, obwohl sie doch wissen müssten, dass in diesen historisch niedrigen Zinszeiten die Verbraucher besonders sensibel auf Zinsen reagieren.
Denn gerade zu diesem Zeitpunkt, wenn nämlich die Zinsbindungsfrist endet, ist dies für alle Immobillienfinanzierer die allerbeste Gelegenheit den Finanzierungspartner zu wechseln, um sich bei einer anderen Bank eine günstige Anschlussfinanzierung zu sichern. Denn entgegen der sehr oft von den Instituten gängigen Praxis, ihre Kunden dahingehend zu verunsichern, dass sie diese glauben machen möchten durch einen Bankwechsel entstünden immense Kosten, die auch ein günstigerer Zinssatz nicht wettmachen könne, ist dies eine bewusste und infame Täuschung.
Selbstverständlich werden beim Bankwechsel Gebühren anfallen, die alleine schon durch die Übertragung der bestehenden Grundschuld auf die neue Bank zu entrichten sein werden. Diese Gebühren sind allerdings weitaus geringer als dies zur Abschreckung oft behauptet wird! Hier geistern zahlen im Raum herum die von identischen Gebühren wie bei der Neukreditaufnahmen erzählen, dies ist falsch, es handelt sich nämlich tatsächlich zumeist nur um einen Bruchteil dieser Kosten.
Sehr schnell lässt sich dies übrigens nachprüfen, indem der potentielle “Umschulder” ein Notariatsbüro kontaktiert oder ganz einfach im Internet, die nach Gebührenordnung der Notare aktuell gültigen Gebühren für die Kosten bei der Umschuldung abfragt.
Und wenn dieser Wert dann exakt ermittelt wurde, dann muss lediglich noch die Vergleichsberechnung, auf Grundlage der von der neuen Bank angebotenen Zinsen stattfinden. Zum größten Erstaunen aller die einen solchen Vergleich schon einmal konkret durchgeführt haben, sind die so “fürchterlich hohen Gebühren” plötzlich nichtig und klein.
Und die zumeist weitaus günstigeren Zinsangebote der Anschlussfinanzierung, fallen unterm Strich betrachtet und auch unter Berücksichtigung der beim Bankwechsel anfallenden Gebühren, die Gesamtzinszahlungen beim Bankwechsel sehr oft um einige viele Tausend Euro günstiger aus!
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