Neues Wärmegesetz gut für die Wärmepumpe
Nach Ansicht des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. ist das neue Wärmegesetz (EEWärmeG) gut für die Wärmepumpenbranche. Auf haustechnikdialog.de ist zu lesen, dass der Vorstandsvorsitzende des BWP (Bundesverband Wärmepumpe e.V.), Paul Waning folgendes dazu sagt:
Mit den neuen Wärmegesetz wird sich die Wärmepumpe im Neubausektor einen festen Platz als eines der innovativsten, kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Heizungssysteme sichern.
Es wird damit gerechnet das die Wärmepumpe für den Neubau durch das neue Gesetz im nächsten Jahr weiter an Bedeutung gewinnen wird. Damit wird sich vielleicht auch die bisher wenig bekannte Wärmepumpentechnik endgültig durchsetzen. Aber es gab auch Kritik am neuen Wärmegesetz seitens des BWP. So wird beklagt das das neue Wärmegesetz die verschiedenen Technologien ungleich behandelt. So ist z.B. nur für die Wärmepumpe ein Wärmemengenzähler vorgesehen. Der BWP sieht darin aber auch eine Chance für die Wärmepumpenbranche und rechnet damit das diese die Ungleichbehandlung zu ihrem Vorteil nutzen wird. Weiterhin sieht der BWP einen Nachteil darin, dass der bisherige Gebäudebestand nicht durch das neue Wärmegesetz berücksichtigt wird, denn gerade hier liegt der hohe Wärmebedarf. Neubauten dagegen werden von vorn herein energieeffizient gebaut. Daher fordert der Geschäfgtsführer des BWP, Karl-Heinz Stawiarski:
Hier gilt es durch ganzheitliche Konzepte den Energiebedarf zu reduzieren.
Gerade bei der Gebäudesanierung hat sich die Wärmepumpe als bewertes System bewiesen.
EEWärmeG: erneuerbare Energien werden ab 2009 Pflicht
Durch das nun verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) wird für Hausbesitzer von Neubauten (01.01.2009) der Einsatz von erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung verpflichtend vorgeschrieben. Dieser Pflicht unterliegen alle Eigentümer, egal ob privat oder gewerblich. Nicht vorgeschrieben ist die Art der erneuerbaren Energieform. Möglich sind grundsätzlich alle erneuerbaren Energien, wie z.B. Wärmepumpen, Solaranlagen und Pelletheizungen. Auch eine Kombination von erneuerbaren Energien ist möglich. Möchte man keine erneuerbaren Energien einsetzen müssen andere klimaschonende Maßnahmen ergriffen werden. So kann man die Wärmedämmung verbessern, Fernwärme oder Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen.
Entscheidet man sich aber für erneuerbare Energien hat dies ein ganz entscheidenen Vorteil. Man macht sich gegenüber fossilen Brennstoffen und den immer weiter steigenden Preisen für dieselben unabhängig. Gefördert werden die erneuerbaren Energien über das Marktanreizprogramm der Bundesregierung. Über die Förderdatenbank können alle Förderprogramme des Bundes und der Länder recherchiert werden.
