Fünf Tipps gegen Schimmel im Haus
geschrieben am 18. März 2009; Autor: juliane
abgelegt unter Allgemein
In über 20 Prozent der deutschen Wohnungen findet sich Schimmel. Das hat eine repräsentative Studie der Universität Jena herausgefunden. Schimmel schadet nicht nur der Bausubstanz, sondern auch und vor allem der Gesundheit. Er belastet die Atemwege und kann Allergien sowie Asthma auslösen. Besonders Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Luftzirkulation werden von Schimmelpilzen befallen. Daher geben wir Ihnen heute Tipps, wie Sie den Schimmel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus vermeiden können.
1. Lüften, Lüften, Lüften!
Eine gesunde Luftzirkulation ist maßgeblich entscheidend, ob sich Schimmel ansetzen kann oder nicht. Mehrmals täglich sollten daher alle Räume gelüftet werden.
2. Fenster weit öffnen
Stoßlüftung ist besser als angekippte Fenster. Besonders in der kalten Jahreszeit ist es sinnvoller, drei- bis viermal täglich die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit zu öffnen. Bei laufender Heizung die Fenster anzukippen kostet unnötig Geld und ist ineffektiv. Im Sommer kann man sich als Richtwert zehn Minuten Lüften pro Stunde abspeichern.
3. Passivhäuser und energetisch sanierte Häuser sind besonders schimmelgefährdet
Insbesondere in diesen optimal wärmegedämmten Häusern reichen die ansonsten immer vorhanden Ritzen und Fugen nicht aus, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Hier ist Lüften noch wichtiger. Auch eine Lüftungsanlage kann Abhilfe schaffen, idealerweise mit Wärmerückgewinnung. Diese Anlagen lassen sich heute problemlos nachinstallieren.
4. Türen geschlossen halten
Unbeheizte Räume sollten hinter verschlossenen Türen bleiben.
5. Das Bad immer heizen
Wird das Badezimmer nur vor dem Duschen oder Baden beheizt, kann sich die Raumluft erwärmen, während die Wände kalt bleiben. So entsteht Wasserdampf an den Wänden und dieser wiederum kann Schimmel auslösen.
Fazit:
Gegen Schimmel hilft Heizen und Lüften, aber nur, wenn es richtig gemacht wird.
Kommentare
Kommentar hinterlassen
