Geologie und Bodengutachten
Für die Dimensionierung einer Wärmepumpe ist u.a. auch die Kenntnis der geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse eines Standortes wichtig. Gesteine unterscheiden sich durch eine unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit. Die Schichtungen im tieferen Untergrund sind für die Auslegung der Anlagen bedeutsam (Sondenlänge). Die Grundwassersituation ist bzgl. der Erdwärmenutzung prinzipiell von grundlegender Bedeutung.
Die geologischen Verhältnisse eines Standortes werden abschnittsweise auch im Baugrundgutachten beschrieben, welches Bauherren im Vorfeld zur weiteren Planung eines Bauvorhabens benötigen. Oftmals auch Bodengutachten genannt, beschreibt dieser sog. Geotechnische Bericht im allgemeinen die anstehenden oberflächennahen Bodenschichten, die Grundwasserverhältnisse und die Tragfähigkeit des erkundeten Baugrundes. Abschließend erfolgt eine Empfehlung zur Bauwerksgründung. Darüber hinaus werden Hinweise zur Versickerung, zur Bauwerksabdichtung, evtl. Wasserhaltungen und zum Erdbau gegeben.
Nicht nur das Baugrundrisiko wird durch die Erstellung eines Baugrundgutachtens kalkulierbar. Der Bauherr erhält wichtige Informationen über die anstehenden Bodenschichten und zur Grundwassersituation des Standortes - eine Grundlage für weitere Entscheidungsprozesse und Kostenkalkulation seines Bauvorhabens.
