Tiefenbohrung “leicht gemacht”!!!

Viele Grundstücksbesitzer und Hauseigentümer, die ihre Heizungsanlage erneuern wollen, setzen auf Erdwärme.

Doch was muss alles beachtet werden?

Eine Tiefenbohrung ist genehmigungspflichtig, solch eine Genehmigung erhält man vom zustänidgen Landkreis beziehungsweise von der zuständigen unteren Wasserbehörde. Doch dies ist noch nicht alles. Viele Kriterien müssen erfüllt werden um solch eine Genehmigung zu erhalten. Folgende Fragen muss man sich zum Beispiel stellen: Liegt mein Grundstück im Trinkwasserschutzgebiet? Ist mein Grundstück groß genug um die benötigten Tiefenbohrungen herzustellen? Welches Bohrunternehmen kommt für die Einbringung der Tiefenbohrungen in Frage? Welche Stoffe darf ich in die Erde einbringen? Welche maximale Endteufe (Tiefe der Bohrung) darf eine Bohrung auf meinem Gründstück haben?.

All dieses und noch viel mehr sind Punkte die vorab unbedingt geklärt sein müssen.

Doch es lohnt sich diesen Aufwand zu betreiben, denn am Ende haben Sie das Heizungssystem, was Sie sich schon immer gewünscht haben.

Der Fachmann ist gefragt!

Wärmepumpen unterscheiden sich in kleinen Details, die aber sehr viel zur Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage beitragen. Jede Wärmepumpe, egal welcher Hersteller, beruht auf den gleichen Grundprinzipien der Physik.

Jedoch sind Wärmepumpensysteme und deren Auslegung beziehungsweise deren genaue Berechnung ausschlaggebend für einen wirklich effizienten Betrieb und eine möglichst schnelle Amortisation des Gesamtsystems.

Diese Meinung wird auch durch die Verbraucherschutzzentrale vertreten.

Bericht der Süddeutschen Zeitung.

“Wärmepumpen liegen bei Neubauten im Trend. Wer sich für sie interessiert, sollte darauf achten, dass das jeweilige Haus und die Anlage optimal aufeinander abgestimmt werden, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz. Sie hat dazu jetzt die zwölfseitige Checkliste für Wärmepumpen 2010 herausgegeben.”

Welche Details sind zu beachten?

Meistens werden durchschnittliche Annahmen für die Verlegeabstände genommen, wie zum Beispiel pauschal 10 cm in allen Räumen. Die Auslegung der Fußbodenheizung und deren Berechnung muss aber genau auf die Wärmepumpe und die einzelnen Räume abgestimmt werden, weil meistens jeder Raum einen anderen Wärmebedarf hat. Durch diese Berechnung können optimale Laufzeiten erzielt werden, die Wärmepumpe geht dadurch nicht so oft AN beziehungsweise AUS. Das ständige An- und Abschalten der Wärmepumpe führt früher oder später zu gravierenden Schäden innerhalb des Kältekreislaufes (z.B. Ausfall des Kompressors), die dem Anlagenbetreiber immense Kosten für die Reparatur bescheren.
Durch diese Kosten wird die Amortisation der Wärmepumpenanlage immer mehr verzögert und die Wirtschaftlichkeit der Gesamtinvestition ist nicht mehr gegeben.

Um solche Fehler zu vermeiden bedarf es fachmännischer Berechnungen.

Begrifflichkeiten zum Thema Baufinanzierung

Wer sich für die Finanzierung eines Hauses interessiert sollte von bestimmten Begriffen rund um das Thema Baufinanzierung gehört haben. Wir erläutern Ihnen einige der gängisten.

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Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, egal ob für Kapitalanleger oder für Eigennutzung, aber bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt werden.
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Wissenswertes über den Immobilienkredit

Ein Immobilienkredit ist neben den herkömmlichen Bausparverträgen ein gewöhnlicher Weg, um die notwendigen Finanzmittel zum Kauf von Wohneigentum zu besorgen. Ein Bausparvertrag kann in den Kosten fest kalkuliert werden. Kreditnehmer sind über 18 Jahre hinweg gebunden und in den unterschiedlichen Phasen verschieden belastet.
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Geologie und Bodengutachten

Für die Dimensionierung einer Wärmepumpe ist u.a. auch die Kenntnis der geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse eines Standortes wichtig. Gesteine unterscheiden sich durch eine unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit. Die Schichtungen im tieferen Untergrund sind für die Auslegung der Anlagen bedeutsam (Sondenlänge). Die Grundwassersituation ist bzgl. der Erdwärmenutzung prinzipiell von grundlegender Bedeutung.
Die geologischen Verhältnisse eines Standortes werden abschnittsweise auch im Baugrundgutachten beschrieben, welches Bauherren im Vorfeld zur weiteren Planung eines Bauvorhabens benötigen. Oftmals auch Bodengutachten genannt, beschreibt dieser sog. Geotechnische Bericht im allgemeinen die anstehenden oberflächennahen Bodenschichten, die Grundwasserverhältnisse und die Tragfähigkeit des erkundeten Baugrundes. Abschließend erfolgt eine Empfehlung zur Bauwerksgründung. Darüber hinaus werden Hinweise zur Versickerung, zur Bauwerksabdichtung, evtl. Wasserhaltungen und zum Erdbau gegeben.

Nicht nur das Baugrundrisiko wird durch die Erstellung eines Baugrundgutachtens kalkulierbar. Der Bauherr erhält wichtige Informationen über die anstehenden Bodenschichten und zur Grundwassersituation des Standortes - eine Grundlage für weitere Entscheidungsprozesse und Kostenkalkulation seines Bauvorhabens.

Jetzt noch schnell anmelden und gewinnen: 7. KfW-Award

Noch bis einschließlich 6. April läuft die Anmeldefrist für die Ausschreibung des siebten KfW-Awards unter dem diesjährigen Motto “Fitnessprogramm für die eigenen vier Wände - Wohneigentum energetisch sanieren und ästhetisch bewahren”. Dieses Mal werden bei dem mit insgesamt 27.000 Euro dotierten Wettbewerb provate Wohneigentümer in Deutschland ausgezeichnet, die ihre Häuser und Wohnungen innerhalb der vergangenen fünf Jahre energetisch saniert haben und dabei rücksichtsvoll sowie ästhetisch ansprechend mit der vorhandenen Bausubstanz umgegangen sind.

Der Vorstad der KfW Bankengruppe Wolfgang Kroh erklärte hierzu: “Wir brauchen Bauherren, die in vorbildlicher Weise anspruchsvolle Projekte zur energie-effizienten Sanierung umsetzen. Denn das Energieeinsparpotenzial ist gerade bei älteren Immobilien sehr hoch, fünfundachtzig Prozent der in privaten Haushalten verbrauchten Energie wird immer noch für Wärme aufgewendet. Darauf wollen wir aufmerksam machen und mit dem KfW-Award diejenigen Wohneigentümer auszeichnen, die ihre eigenen vier Wände fit für die Zukunft machen.”herunter geladen oder per E-Mail unter: kfw-award@mussler-felten.de angefordert werden. Einsendeschluss ist der 6. April 2009. Es gilt das Datum des Poststempels. Am 25. Juni findet die Preisverleihung in der KfW-Niederlassung in Berlin statt. Den Sieger ermittelt eine Expertenjury unter unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich und Berlin.

Die Unterlagen zur Anmeldung können im Internet

Kostenfreie Standortanalyse zur Erdwärmenutzung in Thüringen

Laut Angaben des Bundesverbandes Geothermie ist die weltweite Nutzung der oberflächennahen Geothermie in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. In Thüringen können Nutzungsinteressierte künftig im Internet eine kostenfreie Standortanalyse für die Nutzung von Erdwärme in ihrem Gebiet abrufen.

Eine Sprecherin des Umweltministeriums teilte mit, dass die Landesanstalt für Umwelt und Geologie jetzt ein entsprechendes Angebot auf ihrer Internetseite bereitgestellt habe. Hier könne der Nutzer seine Adresse eingeben und das Programm würde prüfen, ob oberflächennahe Geothermie bis 100 Meter Tiefe genutzt werden könne.

Schon im Jahr 2005 nutzten 71 Länder Erdwärme. Damals lag Deutschland an zehnter Stelle. Spitzenreiter der Geothermie-Nutzung waren vor vier Jahren die USA, Schweden, China, Island sowie die Türkei. Hierzulande ist besonders das Norddeutsche Becken, der Oberrheingraben und das Molassebecken in Bayern für die Nutzung von Erdwärme geeignet. Insgesamt 26 geothermische Heizwerke und Wärmeversorgungen mit hydrothermaler Geothermie waren 2005 bundesweit in Betrieb.

Bereits die Erdwärme, die permanent ins Weltall abgestrahlt wird, entspricht wissenschaftlichen Untersuchungen nach mehr als 2,5-Fachen des Energiebedarfs der Menschen auf der Erde. Für den kompletten Energieinhalt der Erde werden 1011 Terrawattjahre angenommen.

Finanzkrise? Nicht bei den erneuerbaren Energien

Des einen Leid, des anderen Freud. Während allerorts die Industrie ächzt und stöhnt und Personal abbauen muss, gibt es Branchen, die auch jetzt boomen. Dazu gehören vor allem Unternehmen, die sich dem nachhaltigen Bauen und Sanieren verschrieben haben oder Energie aus erneuerbaren Ressourcen gewinnen.

So konnte beispielsweise der Photovoltaik-Anbieter Phoenix Solar verkünden, dass 2008 für das Unternehmen ein Rekordjahr gewesen ist. Zwar rechnet die Geschäftsleitung mit leichten Rückgängen im ersten und eventuell auch zweiten Quartal 2009, doch spätestens ab dem dritten Quartal geht sie wieder von kräftigen Gewinnen aus.

Damit bestätigte das bayrische Unternehmen seine Prognose, die es im Januar abgegeben hatte. Im Jahr 2008 konnte die Firma das bisher beste Geschäftsjahr seit Gründung verbuchen. Gewinnsteigerungen um bis zu 55 Prozent wurden errechnet und das trotz eines schwachen vierten Quartals.

Nachdem der Markt für Solaranlagen in Spanien, mit dem das Unternehmen einen Großteil seiner Gewinne machen konnte, nun fast zum Erliegen gekommen ist, sei man auf der Suche nach neuen Märkten. Diese könnten unter anderem die Benelux-Staaten, Frankreich, Tschechien oder die USA sein. Neben Spanien beliefert Phoenix Solar bis dato Italien, Griechenland, Singapur und Australien mit Solaranlagen oder betreut deren Aufbau und Führung.

Fünf Tipps gegen Schimmel im Haus

In über 20 Prozent der deutschen Wohnungen findet sich Schimmel. Das hat eine repräsentative Studie der Universität Jena herausgefunden. Schimmel schadet nicht nur der Bausubstanz, sondern auch und vor allem der Gesundheit. Er belastet die Atemwege und kann Allergien sowie Asthma auslösen. Besonders Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Luftzirkulation werden von Schimmelpilzen befallen. Daher geben wir Ihnen heute Tipps, wie Sie den Schimmel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus vermeiden können.
 

1. Lüften, Lüften, Lüften!

Eine gesunde Luftzirkulation ist maßgeblich entscheidend, ob sich Schimmel ansetzen kann oder nicht. Mehrmals täglich sollten daher alle Räume gelüftet werden.  
 

2. Fenster weit öffnen

Stoßlüftung ist besser als angekippte Fenster. Besonders in der kalten Jahreszeit ist es sinnvoller, drei- bis viermal täglich die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit zu öffnen. Bei laufender Heizung die Fenster anzukippen kostet unnötig Geld und ist ineffektiv. Im Sommer kann man sich als Richtwert zehn Minuten Lüften pro Stunde abspeichern.
 

3. Passivhäuser und energetisch sanierte Häuser sind besonders schimmelgefährdet

Insbesondere in diesen optimal wärmegedämmten Häusern reichen die ansonsten immer vorhanden  Ritzen und Fugen nicht aus, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Hier ist Lüften noch wichtiger. Auch eine Lüftungsanlage kann Abhilfe schaffen, idealerweise mit Wärmerückgewinnung. Diese Anlagen lassen sich heute problemlos nachinstallieren.
 

4. Türen geschlossen halten

Unbeheizte Räume sollten hinter verschlossenen Türen bleiben.
 

5. Das Bad immer heizen

Wird das Badezimmer nur vor dem Duschen oder Baden beheizt, kann sich die Raumluft erwärmen, während die Wände kalt bleiben. So entsteht Wasserdampf an den Wänden und dieser wiederum kann Schimmel auslösen.
 

Fazit:

Gegen Schimmel hilft Heizen und Lüften, aber nur, wenn es richtig gemacht wird. 

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