Gaspreise werden sich verdoppeln
Gazprom ist einer der größten Gaslieferanten für Deutschland. Wie Spiegel Online heute berichtet erwartet der Energiekonzern Gazprom, dass das Preisniveau der Gaspreise in den nächsten Jahren stark ansteigen wird. Alexander Medwedew Vizechef von Gazprom sagte:
Bis 2012 ist unserer Meinung nach das Niveau der Vorkrisenzeit wieder erreicht.
Das bedeutet, dass die Gaspreise wohl in den nächsten Zwei Jahres sich verdoppeln werden.
Was bedeutet dies für alternative Energien, wie z.B. eine Wärmepumpe?
Jobmotor erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien haben sich zu einem zuverlässigen Jobmotor entwickelt. Alleine im letzten Jahr wurden 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, dass sind 80 neue Arbeitsplätze pro Tag.
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erneuerbare Energien lohnen sich
Das erneuerbare Energien dem Klimaschutz dienen weiß mittlerweile wohl jeder. Ob Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solaranlage. Aller Orten werden diese erneuerbare Energien angepriesen. Doch welche Investition rechnet sich wirklich und welche ist rechnerisch sinnvoll? Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) hat am Beispiel eines unsanierten 150 qm2 Einfamilienhaus errechnet wann sich eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien lohnt.
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Gewinner des Wettbewerbs Kommunaler Klimaschutz 2009 ist Morbach
Beim Bundeswettbewerb “Kommunaler Klimaschutz 2009” ist Morbach als Sieger hervorgegangen. Morbach wurde für den umfassenden strategischen Ansatz ausgezeichnet bis 2020 energieautark zu werden. Doch wie sieht dieses Konzept genaus aus?
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größtes Erdwärmekraftwerk Deutschlands eröffnet
Am 3. Juni 2009 wurde von Bundesumweltminister Gabriel das größte Erdwärmekraftwerk Deutschlands in Unterhaching bei München eröffnet. Die Geothermieanlage wird zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt.
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Computersoftware zur energetischen Bauplanung
Der neue Gebäudeplanungsdienst simCO2 ermöglicht die Zeichnung und energetische Optimierung jedes beliebigen Gebäudes. Hiebei können reale Bauprodukte ausgewählt und dann in den Entwurf eingebunden werden. Zudem werden die Bau- und Energiekosten des Bauvorhabens berechnet. Für die Benutzung der Software muss man nicht Architekt sein. Sie ist auch für Laien ohne besondere Fachkenntnisse möglich. Darüber hinaus informiert die Internetplattform über Themen des Bauens.
Besonderen Fokus setzt die Seite auf die energetische Optimierung des Entwurf. Sie gibt Informationen zu den neuen Energiesparverordnungen, Wärmeschutz oder Solarheizungen und darüber, worauf man bei all dem achten muss. Alle Fragen können in Foren diskutiert werden.
Das Programm hilft bei wichtigen Entscheidungen, beispielsweise der Auswahl passender Bauelemente und es kalkuliert sowohl die Bau- als auch die Energiekosten.
Das 3D-Modell des Vorhabens wird online erstellt und ist damit immer auf dem neuesten Stand. Eine Installation auf dem heimischen PC ist nicht notwendig. Wenn das Modell umgesetzt werden soll, besteht über die Internetseite direkt die Möglichkeit, Kontakt zu Architekten aufzunehmen.
Experten haben außerdem die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen zu nutzen, wie etwa den Export des Energiepasses, eine umfangreiche Auswertung des Entwurfes oder die Weiterverarbeitung des Modells in Architeturprogrammen.
Hinter simCO2 stehen drei Existenzgründer, alles Würzburger Absolventen aus den Bereichen Architektur, Wirtschaftsinformatik und Informatik. Die Seite wurde bereits mit dem Exist Stipendium vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet.
Studie belegt: Wärmepumpen sparen Primärenergie und senken CO2-Emissionen
Durch die weiter zunehmende Zahl von Wärmepumpen in der Gebäudeheizung wird in Zukunft mehr Primärenergie gespart und die CO2-Emissionen werden reduziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit dem Namen „Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung“ unter der Leitung von Ulrich Wagner vom Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik (IfE) von der TU München, die gerade in Berlin vorgestellt wurde. Anlässlich der „Aktionswochen Wärmepumpe“, in denen vom 25. April bis zum 10. Mai dieses Jahres bundesweit mehr als 1500 lokale Informations- und Erlebnisveranstaltungen über alles Wissenswerte rund um die Wärmepumpe informiert wird, wird mit der Studie eindeutig die ökologische Relevanz der Wärmepumpentechnik belegt.
Der Boom der Wärmepumpen hält an. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der verkauften Heizungswärmepumpen in Deutschland auf rund 62.500. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Absatzes um mehr als 33 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) Paul Wanig erklärte hierzu, dass die Wirtschaftlichkeit, die Unabhängigkeit von Rohstoffimporten, die Zukunftsfähigkeit sowie der Umweltnutzen immer mehr Kunden überzeugen würden.
Die Studie von Wagner untersuchte die Auswirkungen des verstärkten Einsatzes von Wärmepumpen. Dabei ging es um die Frage, ob die Technik, die Technik, die für die Nutzbarmachung der regenerativen Energien nötig ist, tatsächlich wirtschaftlich und den Anforderungen des Umweltschutzes gegenüber zukunftsweisend ist. Hierfür wurden der Primärenergieeinsatz und die CO2-Emissionen von Wärmepumpen mit Gas- und Öl-Brennwertheizungen verglichen mit denen älterer Ölkessel. Dies geschah jeweils mit dem Strommix von 2008 und 2030. Grundlegend für den Vergleich ist die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe. Dies ist das Maß für die Effizienz. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen der weiteren Zunahme an Wärmepumpen auf den Kraftwerksbestand untersucht.
Schon heute mit dem vorhandenen Strommix spart die Wärmepumpe Energie, ab einer JAZ von 4,5 benötigt sie weniger als die Hälfte dessen, was ein hocheffizienter Gas-Brennwertkessel verbraucht. Zudem ist die Wärmepumpe nicht von einem einzigen Energieträger abhängig und damit unabhängig von spezifischen Energieimporten.
In der Zukunft wird dieser Vergleich noch viel günstiger ausfallen. Der Grund hierfür sind die energiesparendere Stromerzeugung mittels effizienterer Kraftwerke sowie ein deutlich höherer Anteil an Erneuerbaren Energien. Bereits jetzt haben Wärmepumpen eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Im Jahr 2030 werden schon Wärmepumpen mit einer JAZ von 1,8 besser abschneiden als die effizientesten fossilen Heizungsystemen. Rund 50 Prozent Primärenergie lassen sich mit einer JAZ von 3,5 einsparen. Geht man also von der prognostizierten einen Million Wärmepumpen im Jahr 2030 aus, würde Deutschland jährlich 9,49 Twh Primärenergie sparen.
Auch die CO2-Emissionen werden im Jahr 2030 um rund 2,3 Millionen Tonnen zurückgehen.
Im Jahr 2020 wahrscheinlich 13 Prozent erneuerbare Energien
Im Rahmen der Hannover-Messe 2009 veröffentlichte der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) das Ergebnis einer Studie zur Technik von erneuerbaren Energien. Demnach könnten die Hersteller von Technik für erneuerbare Energien im Jahr 2020 mit einem Umsatz von rund 35,6 Milliarden Euro rechnen. Diese Summe entspricht einem Weltmarktanteil von 13 Prozent.
Im Jahr 2008 hatte die Europäische Union die politische Vorgabe gemacht, den Treibhausgas-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken. Die Studie bewegt sich dementsprechend in die richtige Richtung. Die bis zum Ergebnis noch fehlenden sieben Prozent könnten mit Innovationen im technischen Bereich erreicht werden. Hierbei soll Deutschland 18 Prozent erreichen, weil der Anteil an erneuerbaren Energien 2005 bereits bei 5,8 Prozent lag.
Innerhalb der Europäischen Union spielen die Erneuerbaren Energien von Land zu Land verschieden wichtige Rollen. Schweden kam nach Angaben der Kommission im Jahr 2005 bereits auf einen Anteil von 39 Prozent. Großbritannien hingegen konnte nur 1,3 Prozent vorweisen. Da zählen Österreich mir seinen 23 Prozent und Deutschland bereits zu den Spitzenreitern. Das absolute Vorbild ist jedoch Norwegen. Hier werden 99 Prozent des Strombedarfes aus Wasserkraftwerken bezogen.
Sollte das Ziel von 20 Prozent bis 2020 erreicht werden, könnte man mit Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme rund 600 bis 900 Tonnen CO2 einsparen. Im Jahr 2002 wurden im Vergleich dazu in den zu der Zeit noch 15 EU-Staaten mehr als vier Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen.
Kostenfreie Standortanalyse zur Erdwärmenutzung in Thüringen
Laut Angaben des Bundesverbandes Geothermie ist die weltweite Nutzung der oberflächennahen Geothermie in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. In Thüringen können Nutzungsinteressierte künftig im Internet eine kostenfreie Standortanalyse für die Nutzung von Erdwärme in ihrem Gebiet abrufen.
Eine Sprecherin des Umweltministeriums teilte mit, dass die Landesanstalt für Umwelt und Geologie jetzt ein entsprechendes Angebot auf ihrer Internetseite bereitgestellt habe. Hier könne der Nutzer seine Adresse eingeben und das Programm würde prüfen, ob oberflächennahe Geothermie bis 100 Meter Tiefe genutzt werden könne.
Schon im Jahr 2005 nutzten 71 Länder Erdwärme. Damals lag Deutschland an zehnter Stelle. Spitzenreiter der Geothermie-Nutzung waren vor vier Jahren die USA, Schweden, China, Island sowie die Türkei. Hierzulande ist besonders das Norddeutsche Becken, der Oberrheingraben und das Molassebecken in Bayern für die Nutzung von Erdwärme geeignet. Insgesamt 26 geothermische Heizwerke und Wärmeversorgungen mit hydrothermaler Geothermie waren 2005 bundesweit in Betrieb.
Bereits die Erdwärme, die permanent ins Weltall abgestrahlt wird, entspricht wissenschaftlichen Untersuchungen nach mehr als 2,5-Fachen des Energiebedarfs der Menschen auf der Erde. Für den kompletten Energieinhalt der Erde werden 1011 Terrawattjahre angenommen.
Finanzkrise? Nicht bei den erneuerbaren Energien
Des einen Leid, des anderen Freud. Während allerorts die Industrie ächzt und stöhnt und Personal abbauen muss, gibt es Branchen, die auch jetzt boomen. Dazu gehören vor allem Unternehmen, die sich dem nachhaltigen Bauen und Sanieren verschrieben haben oder Energie aus erneuerbaren Ressourcen gewinnen.
So konnte beispielsweise der Photovoltaik-Anbieter Phoenix Solar verkünden, dass 2008 für das Unternehmen ein Rekordjahr gewesen ist. Zwar rechnet die Geschäftsleitung mit leichten Rückgängen im ersten und eventuell auch zweiten Quartal 2009, doch spätestens ab dem dritten Quartal geht sie wieder von kräftigen Gewinnen aus.
Damit bestätigte das bayrische Unternehmen seine Prognose, die es im Januar abgegeben hatte. Im Jahr 2008 konnte die Firma das bisher beste Geschäftsjahr seit Gründung verbuchen. Gewinnsteigerungen um bis zu 55 Prozent wurden errechnet und das trotz eines schwachen vierten Quartals.
Nachdem der Markt für Solaranlagen in Spanien, mit dem das Unternehmen einen Großteil seiner Gewinne machen konnte, nun fast zum Erliegen gekommen ist, sei man auf der Suche nach neuen Märkten. Diese könnten unter anderem die Benelux-Staaten, Frankreich, Tschechien oder die USA sein. Neben Spanien beliefert Phoenix Solar bis dato Italien, Griechenland, Singapur und Australien mit Solaranlagen oder betreut deren Aufbau und Führung.
