Wärmepumpe im Gebäudebestand
geschrieben am 22. September 2010; Autor: Moritz
abgelegt unter Wärmepumpen, erneuerbare Energien
Ob eine Wärmepumpe für den Gebäudebestand sinnvoll ist, wurde in einem Feldtest des Fraunhofer ISE mit e-on Energie geprüft.
Wir sagen JA - es ist sinnvoll! Die modernen Wärmepumpen schaffen einen Heizungsvorlauf von bis zu 60 °C im Wärmepumpenbetrieb (ohne elektrische Nachheizung). Daher ist es möglich, Gebäude, die noch mit alten Heizkörpern ausgestattet sind, ohne Probleme über eine Wärmepumpe zu beheizen. Jedoch ist es vor jeder Investition ratsam, einen Energieberater ins Haus zu lassen, der Ihnen eine Übersicht möglicher Umbaumaßnahmen darstellt und genau berechnet, welche Investition die größte Einsparung bringt. Der Berater klärt mit Ihnen, ob Sie zum Beispiel erst die Dämmung, die Fenster oder doch lieber gleich die Heizung erneuern sollten. Des weiteren rechnet er Ihnen aus, wie hoch die Förderungen sind, die Sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bekommen und welche Baukredite Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen können.
Nachdem der Energieausweis von Ihrem Energieberater erstellt wurde, können Sie sehen, welche Investitionskosten sich am schnellsten amortisieren. Zumeist ist das Einsparpotenzial bei der Heizung am höchsten. Dieser Meinung ist auch www.wp-im-Gebäudebestand.de unter dem Titel “Das Energieeinsparpotenzial ist bei der Heizung im Gebäudebestand am größten”.
Unser Tipp für die Sanierer:
Um Schäden an Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand zu vermeiden, ist es ratsam, bei der Auftragsvergabe darauf zu achten, dass ein Spezialfilter mit angeboten wird, welcher die durch die bestehende Heizungsinstallation entstandenen Rückstände entfernt.
Insbesondere Eisenoxyd, das zur elektrolytischen Korrosion in der Wärmepumpe führen könnte, wird von so einem Spezialfilter ausgesondert. Hier werden Sie dazu beraten!
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