Im Jahr 2020 wahrscheinlich 13 Prozent erneuerbare Energien
Im Rahmen der Hannover-Messe 2009 veröffentlichte der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) das Ergebnis einer Studie zur Technik von erneuerbaren Energien. Demnach könnten die Hersteller von Technik für erneuerbare Energien im Jahr 2020 mit einem Umsatz von rund 35,6 Milliarden Euro rechnen. Diese Summe entspricht einem Weltmarktanteil von 13 Prozent.
Im Jahr 2008 hatte die Europäische Union die politische Vorgabe gemacht, den Treibhausgas-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken. Die Studie bewegt sich dementsprechend in die richtige Richtung. Die bis zum Ergebnis noch fehlenden sieben Prozent könnten mit Innovationen im technischen Bereich erreicht werden. Hierbei soll Deutschland 18 Prozent erreichen, weil der Anteil an erneuerbaren Energien 2005 bereits bei 5,8 Prozent lag.
Innerhalb der Europäischen Union spielen die Erneuerbaren Energien von Land zu Land verschieden wichtige Rollen. Schweden kam nach Angaben der Kommission im Jahr 2005 bereits auf einen Anteil von 39 Prozent. Großbritannien hingegen konnte nur 1,3 Prozent vorweisen. Da zählen Österreich mir seinen 23 Prozent und Deutschland bereits zu den Spitzenreitern. Das absolute Vorbild ist jedoch Norwegen. Hier werden 99 Prozent des Strombedarfes aus Wasserkraftwerken bezogen.
Sollte das Ziel von 20 Prozent bis 2020 erreicht werden, könnte man mit Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme rund 600 bis 900 Tonnen CO2 einsparen. Im Jahr 2002 wurden im Vergleich dazu in den zu der Zeit noch 15 EU-Staaten mehr als vier Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen.
Geld verdienen mit der Vermietung des eigenen Daches für Solaranlagen
Wer würde das nicht gern - in einem Haus wohnen und dafür Geld bekommen? Für diejenigen, die ihr Haus nicht an Fremde vermieten wollen, besteht dazu kaum die Möglichkeit. Doch Not macht offensichtlich erfinderisch. Denn Hausbesitzer können nun ihre Dächer an Solaranlagenanlegenbetreiber vermieten. Die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand: Der Betreiber bekommt einen Platz für seine langfristige Einnahmequelle und sichert so dem Hausbesitzer wiederum eine langfistige Einnahme aus der Miete. Auf diese Weise können Hausbesitzer ihre Haushaltskasse aufbessern und Unternehmer das Dach ihres Firmengebäudes gewinnbringend nutzen. Viele Solaranlagenbetreiber übernehmen sogar die notwendige Dachsanierung, wenn ein langfristiger Vertrag geschlossen wird.
Doch nicht nur finanziell lohnt sich die Vermietung des Daches. Der Hausbesitzer leistet außerdem einen Beitrag zum Klimaschutz, wenn er eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach errichten lässt. Und er kann diesen Beitrag leisten, ohne selbst investieren zu müssen. Die Vermietung ist so für ihn ohne Risiko. Nach Ablauf des Mietvertrages ist der Solaranlagenbesitzer verpflichtet, alles wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Da eine Anlage zur Erzeugung von Solarstrom geräuschfrei und fast wartungsfrei ist, bekommt der Vermieter auch während der Laufzeit des Vertrages nicht viel davon mit.
Für die Vermietung eines Daches ist jedoch die geeignete Lage entscheidend. Idealerweise sollte das Dach nach Süden ausgerichtet sein und weist einen Neigungswinkel zwischen 15 und 35 grad auf. Das sind allerdings die Idealvorstellungen, auch, wenn diese nicht zutreffen ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage oft möglich. In der Nähe sollte es allerdings einen Einspeisepunkt geben des örtlichen Energieversorgers geben, damit der erzeugte Strom mit wenig Aufwand ans Netz abgegeben werden kann.
Für auf den Betrieb von Solaranlagen spezialisierte Firmen ist die Anmietung geeigneter Dachflächen besonders wichtig. Gerade diese Anlagen werden nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz besonders gefördert. Für die Betreiber ist es kostengünstiger, ein Dach zu mieten als eine freie Feldfläche zu finden.
Doch wie kommen nun Hausbesitzer und Photovoltaikbetreiber am schnellsten zusammen? Auf der Internetseite des Solaranlagen-Portals gibt es eine Dachflächen-Börse. Wer sein Dach vermieten möchte, kann ein Angebot einstellen und darin die wichtigsten Daten wie Größe und bauliche Beschaffenheit des Daches angeben. Auch konkrete Preisvorstellungen können eingegeben werden, doch in der Regel sind diese Verhandlungssache. Solaranlagenbetreiber können eine Mindestfläche angeben, die genutzt werden soll. Hilfreich ist es, wenn die gewünschten Eigenschaften des Daches möglichst konkret genannt werden. Nach einer Registrierung auf der Seite sind sowohl Gesuche als auch Angebote kostenlos.
Erster Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Brandenburg ist Spitzenreiter
Zum ersten Mal haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien Anstrengungen und Erfolge der 16 deutschen Bundesländer in 49 ausgewählten Bereichen untersucht.
Mit der Studie „Best Practice für den Ausbau Erneuerbarer Energien“ gibt es nun den ersten umfassenden Bundesländervergleich von politischen Rahmenbedingungen, Wirtschaftseffekten sowie von Anteilen und Zubaudynamik Erneuerbarer Energien. Sie identifiziert die Vorreiter und Schlusslichter beim Strukturwandel hin zur klimafreundlichen Energieversorgung der Zukunft.
Spitzenreiter im Bundesvergleich sind Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Absolutes Schlusslicht ist das Saarland. Ebenfalls auf den letzten Plätzen befinden sich Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie sie Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Im Ost-West-Vergleich schnitten die neuen Bundesländer geringfügig besser ab als die alten. Eine interaktive Bundesländerkarte zu den Ergebnissen findet sich hier.
Niedersachsen beschließt Positionspapier zum Klimaschutz
Das niedersächsische Kabinett hat am Dienstag das Positionspapier zum Klimaschutz in Niedersachsen verabschiedet. Umweltminister Hans-Heinrich Sander sagte hierzu, dass das ressortübergreifende Positionspapier als weiteren Baustein der niedersächsischen Klimaschutzstrategie eine Vielzahl von Handlungsansätzen für Klimaschutzmaßnahmen enthalte, die in die Zuständigkeit des Landes fielen. “Neben einer Standortbestimmung wollen wir damit auch einen Impuls für die praxisorientierte Arbeit der Regierungskommission Klimaschutz geben”, so Sander.
Mit dem Motto ”Der Klimawandel als Herausforderung für Staat und Gesellschaft” stellen sich zehn zentrale Handlungsfelder dar: die Erneuerbaren Energien, die Kraft-Wärme-Kopplung, die Stromwirtschaft, Bauen und Wohnen, Verkehr und Siedlungsentwicklung, Industrie und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft, die Bildung, das Öffentliche Bauwesen und die Forschung sowie die Innovation. “Die Landesregierung steht für einen Klimaschutz im Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen”, betonte Sander. Darum enthalte das Positionspapier Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Kommunen, Handwerkskammern und Energieversorgern zur Förderung weiterer Potentiale zur Nutzung erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärmekopplung.
Zudem beziehen sich weitere Initiativen auf die Förderung der energetischen Sanierung Liegenschaften der Kommunen durch Landesmittel in Höhe von 27 Millionen Euro für 2009 sowie EFRE-Mittel in Höhe von 12 Millionen Euro bis 2013. Auch hier liegen die Schwertpunkte auf der Forschung und Entwicklung, so unter anderem mit dem Beginn verschiedener Forschungsnetzwerke in den Bereichen Energie- und Klimaschutz sowie der Verlängerung der Landesinitiative Brennstoffzelle mit einer Erweiterung auf die Batterietechnologie.
Als eine wichtige Aufgabe in der Zukunft bezeichnete Sander die Erhöhung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe: “Hier gibt es allerdings keine Patentrezepte.” Deswegen habe das Land gemeinsam mit der Wirtschaft eine Initiative ins Leben gerufen, um Unternehmer bei der Identifizierung und Umsetzung konkreter Maßnahmen zu unterstützen. Die so entstandene Initiative “Transferzentren Energieeffizienz” ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen und wird mit rund 350.000 Euro vom Land.
immer mehr Heizungen mit erneuerbaren Energien
Einer Studie des LBS Research nach wird das Heizen mit erneuerbaren Energien immer beliebter. Auf Basis von aktuellen Daten des statitischen Bundesamtes wurde die Studie erstellt. Demnach hat sich die Zahl der Wohneinheiten die ihre Heizungen mit erneuerbaren Energien betreiben von 47.000 (2002) auf 1.078.000 (2006) erhöht. Eine nicht unerhebliche Steigerung von 1 auf 3 Prozent.
Bayern und Baden-Würtemberg sind heirbei klar die Spitzenreiter bei der Verwendung erneuerbarer Energien. Mehr als 60 Prozent der mit erneuerbaren Energien beheizten Objekte wurden von Hauseigentümern dieser beiden Länder installiert. Doch Länder wie Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg holen auf.
Wer seine alte alte Heizungsanlage auf den neusten ökologischen Stand bringen möchte kann z.B. auf Wärmepumpen, Holzpelletheizungen oder Solarthermie-Anlagen zurückgreifen. Steigende Energiepreise, Rohstoffverknappung und ein gesteigertes Klimabewusstsein haben dazu geführt, dass diese erneuerbaren Energieformen bis dato in ihrer Entwicklung weit fortgeschritten sind und einen hohen Wirkungsgrad erzielen.
So kann man z.B. mit einer Wärmepumpenheizung, die für eine Fläche von 120 - 150 qm ausgelegt ist, gegenüber einer Gasheizung im Jahr bis zu 1000,00 Euro sparen. So sind die etwas höheren Investionskosten schnell wieder amortisiert. Wir als a.thermoglobe GmbH bieten darüber hinaus auch eine Umweltförderung an. Dabei reduzieren sich die Investitionskosten für eine Wärmepumpe für den Hausbesitzer auf die Kosten für eine herkömmliche Gasheizung.
Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)
Die Energiepriese steigen und der Klimawandel schreitet unaufhörlich voran. Um den Klimawandel zu verlangsamen, stoppen wird man ihn nicht mehr können, bedarf es einer radikalen Umkehr bei der Energieerzeugung. Der Hauptfeind Nummer 1 des Klimawandels sind die CO2-Emissionen die durch fossile Brennstoffe wie Öl und Gas verursacht werden. Erneuerbare Energien stellen hier die einzige Alternative dar. Doch es reicht nicht die die erneuerbaren Energien nur in Deutschland auszubauen. Der Klimawandel schert sich nicht um Landesgrenzen. Bisher fehlt eine internationale Organisation die sich dieser Aufgabe annimmt.
Nun beabsichtigt die Bundesregierung zusammen mit anderen Staaten eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien kurz IRENA zu gründen. IRENA soll Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau von erneuerbaren Energien beraten und unterstützen. In einem Workshop der vom 30. Juni - 01. Juli 2008 in Berlin stattfand einigten sich rund 40 Länder auf die grundsätzlichen Strukturen der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien. Auch die Schwerpunkte mit der sich IRENA befassen soll sind schon klar. Das wird Kompetenzaufbau, Politikberatung und Technologietransfer sein. Im Herbst will man sich zu einer abschliessenden Vorbereitungskonferenz für IRENA treffen und Anfang 2009 den Statuten feierlich zustimmen und damit die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien gründen.
EEWärmeG: erneuerbare Energien werden ab 2009 Pflicht
Durch das nun verabschiedete Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) wird für Hausbesitzer von Neubauten (01.01.2009) der Einsatz von erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung verpflichtend vorgeschrieben. Dieser Pflicht unterliegen alle Eigentümer, egal ob privat oder gewerblich. Nicht vorgeschrieben ist die Art der erneuerbaren Energieform. Möglich sind grundsätzlich alle erneuerbaren Energien, wie z.B. Wärmepumpen, Solaranlagen und Pelletheizungen. Auch eine Kombination von erneuerbaren Energien ist möglich. Möchte man keine erneuerbaren Energien einsetzen müssen andere klimaschonende Maßnahmen ergriffen werden. So kann man die Wärmedämmung verbessern, Fernwärme oder Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen.
Entscheidet man sich aber für erneuerbare Energien hat dies ein ganz entscheidenen Vorteil. Man macht sich gegenüber fossilen Brennstoffen und den immer weiter steigenden Preisen für dieselben unabhängig. Gefördert werden die erneuerbaren Energien über das Marktanreizprogramm der Bundesregierung. Über die Förderdatenbank können alle Förderprogramme des Bundes und der Länder recherchiert werden.
Erdwärme für alle
Herzlich willkommen auf Erdwärme für alle. Erneuerbare Energien wie z. B. Erdwärme und Solaranlagen, werden immer wichtiger in der heutigen Zeit in der Energie immer teuerer wird. An dieser Stelle möchten wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien vorstellen. Als Firma a.thermoglobe GmbH sind wir seid vielen Jahren auf regenerative Energien spezialisiert.
