Neues Wärmegesetz gut für die Wärmepumpe

Nach Ansicht des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. ist das neue Wärmegesetz (EEWärmeG) gut für die Wärmepumpenbranche. Auf haustechnikdialog.de ist zu lesen, dass der Vorstandsvorsitzende des BWP (Bundesverband Wärmepumpe e.V.), Paul Waning folgendes dazu sagt:

Mit den neuen Wärmegesetz wird sich die Wärmepumpe im Neubausektor einen festen Platz als eines der innovativsten, kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Heizungssysteme sichern.

Es wird damit gerechnet das die Wärmepumpe für den Neubau durch das neue Gesetz im nächsten Jahr weiter an Bedeutung gewinnen wird. Damit wird sich vielleicht auch die bisher wenig bekannte Wärmepumpentechnik endgültig durchsetzen. Aber es gab auch Kritik am neuen Wärmegesetz seitens des BWP. So wird beklagt das das neue Wärmegesetz die verschiedenen Technologien ungleich behandelt. So ist z.B. nur für die Wärmepumpe ein Wärmemengenzähler vorgesehen. Der BWP sieht darin aber auch eine Chance für die Wärmepumpenbranche und rechnet damit das diese die Ungleichbehandlung zu ihrem Vorteil nutzen wird. Weiterhin sieht der BWP einen Nachteil darin, dass der bisherige Gebäudebestand nicht durch das neue Wärmegesetz berücksichtigt wird, denn gerade hier liegt der hohe Wärmebedarf. Neubauten dagegen werden von vorn herein energieeffizient gebaut. Daher fordert der Geschäfgtsführer des BWP, Karl-Heinz Stawiarski:

Hier gilt es durch ganzheitliche Konzepte den Energiebedarf zu reduzieren.

Gerade bei der Gebäudesanierung hat sich die Wärmepumpe als bewertes System bewiesen.