Finanzkrise? Nicht bei den erneuerbaren Energien

geschrieben am 20. März 2009; Autor: juliane 
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Des einen Leid, des anderen Freud. Während allerorts die Industrie ächzt und stöhnt und Personal abbauen muss, gibt es Branchen, die auch jetzt boomen. Dazu gehören vor allem Unternehmen, die sich dem nachhaltigen Bauen und Sanieren verschrieben haben oder Energie aus erneuerbaren Ressourcen gewinnen.

So konnte beispielsweise der Photovoltaik-Anbieter Phoenix Solar verkünden, dass 2008 für das Unternehmen ein Rekordjahr gewesen ist. Zwar rechnet die Geschäftsleitung mit leichten Rückgängen im ersten und eventuell auch zweiten Quartal 2009, doch spätestens ab dem dritten Quartal geht sie wieder von kräftigen Gewinnen aus.

Damit bestätigte das bayrische Unternehmen seine Prognose, die es im Januar abgegeben hatte. Im Jahr 2008 konnte die Firma das bisher beste Geschäftsjahr seit Gründung verbuchen. Gewinnsteigerungen um bis zu 55 Prozent wurden errechnet und das trotz eines schwachen vierten Quartals.

Nachdem der Markt für Solaranlagen in Spanien, mit dem das Unternehmen einen Großteil seiner Gewinne machen konnte, nun fast zum Erliegen gekommen ist, sei man auf der Suche nach neuen Märkten. Diese könnten unter anderem die Benelux-Staaten, Frankreich, Tschechien oder die USA sein. Neben Spanien beliefert Phoenix Solar bis dato Italien, Griechenland, Singapur und Australien mit Solaranlagen oder betreut deren Aufbau und Führung.


Kommentare

2 Responses to “Finanzkrise? Nicht bei den erneuerbaren Energien”

  1. Christian am 22. Februar 2011 16:34

    Die ständige Anheizung des Photovoltaik-Markts hat für die Unternehmen allerdings auch einen Nachteil. Denn dadurch ist es schwer für die Unternehmen langfristig zu planen. Außerdem wird ein massiver Kostendruck dadurch gefördert.

  2. Stef78 am 28. März 2011 22:49

    Nur durch diesen Kostendruck wird die Solarenergie aber schenll wettbewerbsfähig. Das ein oder andere Unternehmen mag das als Last empfinden, aber das Ziel kann so schneller erreicht werden.

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